
Bei einer öffentlichen Debatte des UN-Sicherheitsrats über die Auswirkungen des Klimawandels auf Frieden und Sicherheit sprach der österreichische Botschafter Alexander Marschik das Thema der weitreichenden und langfristigen Umweltschäden an. Er schlug vor, dass „die internationale Gemeinschaft erwägen sollte, [solche Schäden] zu einem Straftatbestand nach internationalem Recht zu machen – bezeichnet als ‚Ökozid‘“.
Botschafter Marschik gehörte zu den zahlreichen Vertretern der Staaten, die bei dem Treffen betonten, dass dem Zusammenhang zwischen Klima und Sicherheit besondere Aufmerksamkeit geschenkt, der Multilateralismus gestärkt und konkrete Ressourcen zur Bewältigung dieser Herausforderung bereitgestellt werden müssten.