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Globale Vermögensverwalter fordern ein Gesetz gegen Ökozid

Das International Corporate Governance Network, ein globales, von Investoren geführtes Netzwerk, dessen Mitglieder über die Hälfte des weltweit verwalteten Vermögens (59 Billionen US-Dollar) kontrollieren, hat die Regierungen dazu aufgerufen, international zusammenzuarbeiten, um Ökozid unter Strafe zu stellen.

Die vollständige offizielle Stellungnahme des ICGN zur COP26 finden Sie hier. In der Stellungnahme werden die gravierenden und miteinander verknüpften Bedrohungen durch den Klimawandel und den Verlust der biologischen Vielfalt anerkannt und es heißt: „Vorstände, Geschäftsführungen, Investoren, Wirtschaftsprüfer, Normungsgremien und andere tragen eine besondere Verantwortung dafür, Herausforderungen klar zu identifizieren, Lösungen zu erarbeiten und entschlossene Maßnahmen umzusetzen.“

In der Erklärung werden die Regierungen unter anderem dazu aufgefordert, „gesetzliche Regelungen zu erlassen und international zusammenzuarbeiten, um Ökozid unter Strafe zu stellen“.

Ein Sprecher des Netzwerks erklärte, dass „rechtliche Mittel … als Teil eines Systems rechtlicher Abschreckung angesehen werden, das von großem Wert sein kann … Angesichts der Dringlichkeit der Herausforderungen, vor denen wir stehen, ist [Ökozid] ein Konzept, das vorangetrieben werden muss.“