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Raíces de Maíz: Schutz, Saatgut und biokulturelle Gerechtigkeit

Der einheimische Mais, das Milpa-System und die lebendigen Böden Mexikos stehen unter anhaltendem Druck durch die Agrarindustrie, durch auf Pestizide angewiesene Technologiepakete und durch den Druck von Großkonzernen im Rahmen internationaler Handelsabkommen. Angesichts dieser Bedrohung erfordert der Schutz des genetischen und biokulturellen Erbes, dass die Trennung zwischen Landwirtschaft, Ernährung und Rechtsordnung überwunden wird.

Der Widerstand stützt sich auf drei gleichzeitige Fronten: vor Gericht und auf den Feldern, wo die strategische Prozessführung der Sammelklage „Maíz“ und die Netzwerke regenerativer Landwirtschaft die Agrobiodiversität verteidigen und die Lebenskraft des Bodens wiederherstellen; am Herd, wo traditionelle Köchinnen das biokulturelle Gedächtnis am Leben erhalten, indem sie die Maissorten in Nahrung und gemeinschaftliche Identität verwandeln; und auf der Ebene des globalen Rechts, wo die Initiative gegen Ökozid darauf abzielt, strafrechtliche Grenzen für die großflächige Zerstörung von Ökosystemen zu setzen. Diese Podiumsdiskussion vereint Ackerbau, Küche und Rechtsverteidigung, um zu erörtern, wie eine dauerhafte Ernährungssouveränität gewährleistet werden kann.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, den umfassenden Schutz des Milpa-Systems, der einheimischen Maissorten und der lebendigen Böden durch die Verknüpfung dreier miteinander verbundener Ansätze zu koordinieren: Sammelklagen, gemeinschaftliche Agrarökologie, biokultureller Erhalt durch die traditionelle Küche sowie die Weiterentwicklung des internationalen Umweltrechts durch die Einführung des Straftatbestands des Ökozids.



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1. Oktober

Livestream: Vorstellung des neuen Modells „ Ökozid-Konzept “ für Lateinamerika

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7. Oktober

Die strafrechtliche Verfolgung von Umweltschäden als internationale Straftaten