Zoom: 13.00 – 14.00 Uhr (Südafrikanische Standardzeit, SAST) UTC +2
Dieses Webinar findet zu einem entscheidenden politischen Zeitpunkt statt. In ganz Afrika werden auf nationaler Ebene zunehmend Diskussionen zum Thema Ökozid geführt, wobei mehrere Staaten legislative und politische Ansätze zur Bekämpfung schwerwiegender Umweltzerstörung prüfen. Jüngste Entwicklungen auf Mauritius, wo ein nationales Gesetz zum Ökozid verabschiedet wurde, sowie in der Demokratischen Republik Kongo und in Ghana, wo entsprechende Gesetzentwürfe diskutiert und ausgearbeitet werden, verdeutlichen das wachsende Interesse an einer Stärkung der Mechanismen zur Umwelthaftung, während regionale Institutionen und Prozesse, darunter die Afrikanische Union, die Afrikanische Ministerkonferenz für Umwelt (AMCEN) und die Afrikanische Kommission für Menschenrechte und Rechte der Völker, weiterhin wichtige Plattformen für den Dialog und die Rechtsentwicklung bieten.
Redner:
• Voke Ighorodje – Leiter des Programms für internationale Justiz am REED Centre for Social Change
• Guillaume Kalonji – Afrika-Koordinator bei Stop Ecocide International
• Maxwell Asare Boateng – Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter, Parlament von Ghana
• Rachel Mundilo – Stellvertretende Direktorin für parlamentarische Angelegenheiten beim Climate Vulnerable Forum: Vulnerable 20 (CVF-V20)
• Ignatious Kudakwashe Maeresa – Gründer und Geschäftsführer der Earth Co-Existence Initiative