Ökozid-KonzeptFaith Voices for Ökozid-Konzept ist eine bemerkenswerte Textsammlung, die sich auf die umfassende Weisheit, die Lehren und die Praktiken der Weltreligionen und indigenen spirituellen Traditionen stützt. Im Mittelpunkt stehen die Beziehung zwischen Mensch und Natur im Allgemeinen und insbesondere die Notwendigkeit eines neuen internationalen Straftatbestands des Ökozids. Die Autor*innen sind anerkannte spirituelle Führungspersönlichkeiten ihrer jeweiligen Glaubensrichtungen (siehe unten). Das Buch dient als Grundlage für Diskussionen und Bildungsarbeit in Glaubensgemeinschaften, an Universitäten und in anderen Organisationen.
„Faith Voices for Ökozid-Konzept von End Ecocide Sweden und Stop Ecocide International gemeinsam mit folgenden Partnern herausgegeben: Cambridge Mosque Trust, Centre for Applied Buddhism, Green Faith, Interfaith Centre for Sustainable Development, Parliament of World’s Religions, Pacific Conference of Churches, Yale Forum on Religion and Ecology und Azote.
Das Buch im digitalen Format finden hier (als E-Book bei Amazon) oder hier (druckbares PDF).
Ökozid-Konzept „Faith for Ökozid-Konzept ist ein interreligiöses Bündnis, in dem sich religiöse und spirituelle Führungspersönlichkeiten sowie andere Stimmen zusammengeschlossen haben, um ihre Unterstützung für die Einstufung von Ökozid als internationales Verbrechen zum Ausdruck zu bringen.
Kontakt:
Pella Thiel, End Ecocide Sweden,pella.thiel@endecocide.se, +46 736589884.
Religiöse Befürwortung des Ökozid-Konzept:
VomÖkumenischen Rat der Kirchen
Im Rahmen derUNEP-Initiative „Faith for Earth“
VomÖkumenischen Patriarchen Bartholomäus I.
Mitwirkende:
Pfarrer James Bhagwan ist Generalsekretär der Pacific Conference of Churches, der obersten ökumenischen Organisation für den pazifischen Raum und Ozeanien, der 33 Mitgliedskirchen und 10 nationale Kirchenräte angehören, die mindestens 70 % der Bevölkerung der Region repräsentieren. Christlich-pazifische Perspektive: Unser ökologisches Gewebe neu knüpfen
Jamie Cresswell ist Direktor des Zentrums für Angewandten Buddhismus und Präsident der Europäischen Buddhistischen Union. Er verfügt über einen Abschluss in Buddhistischen Studien und hat sich in vielen Traditionen und Schulen praktiziert und weitergebildet. Buddhistische Perspektive: Die Tür zu einem Schatzhaus der Möglichkeiten öffnen
KG Hammar war von 1997 bis 2006 Erzbischof der Schwedischen Kirche. Hammar ist Wissenschaftler an der Universität Lund und Autor mehrerer theologischer Bücher. Christliche Perspektive: Die Welt in den Traum Gottes verwandeln
Michele Lamb ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Angewandten Buddhismus und Fellow am Menschenrechtszentrum der Universität Essex. Buddhistische Perspektive: Ein Schatzhaus voller Möglichkeiten erschließen
Helene Lindmark ist eine samische Noaidi, eine Hüterin der Weisheit. Sie wuchs in Liikavaara auf, einem Dorf im nördlichen Teil von Sápmi in Schweden. Sie folgt der schamanischen Tradition ihrer Vorfahren aus Sápmi, den nördlichen Teilen Schwedens, Russlands und Finnlands. Aus der Perspektive der indigenen Samen: Die Trommel ist der Herzschlag von Mutter Erde
Appolinaire Oussou Lio ist der Tolinou DJAKA Atawévi, Prinz des Tolinou-Königreichs von Benin, Schriftsteller, Geograf und Naturforscher sowie Präsident von GRABE-BENIN. Er setzt sich für die Anerkennung endogenen Wissens, die Kultur der Völker sowie den Schutz der Wälder und heiligen Stätten ein. Indigene Vodun-Perspektive: Der heilige Teich „Zɛkpͻn Adonͻ“
Scheich Abdal Hakim Murad, auch bekannt als Professor Timothy Winter, ist derzeit Scheich-Zayed-Dozent für Islamwissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Cambridge. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Werke zum Islam veröffentlicht und daran mitgewirkt. Außerdem ist er Gründer des Cambridge Muslim College. Prof. Winter war die treibende Kraft hinter dem jahrzehntelangen Projekt zum Bau der Cambridge Central Mosque, Europas erster Öko-Moschee. Islamische Perspektive: Eine Neubeglückung unserer Sicht auf die natürliche Welt
Rabbi Yonatan Neril ist Gründer und Leiter des Interreligiösen Zentrums für nachhaltige Entwicklung in Jerusalem und Mitautor des Bestsellers „Eco Bible“. Jüdische Perspektive: Die Bewahrung der Schöpfung ist der Schlüssel zum Erhalt des Segens des Schöpfers
Seine Heiligkeit Pujya Swami Chidanand Saraswati ist Präsident und spirituelles Oberhaupt des Parmarth Niketan Ashrams. Er ist Gründer und Mitbegründer mehrerer humanitärer und ökologischer Organisationen, darunter Ganga Action Parivar und die Global Interfaith WASH Alliance, und Mitglied des Vorstands der World Religious Leaders. Hinduistische Perspektive: Von einer Kultur der Gier zu einer grünen Kultur
Mary Evelyn Tucker lehrt an der Yale University an der School of the Environment und der Divinity School. Zusammen mit John Grim ist sie Co-Direktorin des Yale Forum on Religion and Ecology. Tucker war Mitglied des Redaktionskomitees der Erdcharta und des International Earth Charter Council. Interreligiöse Perspektive: Über die Notwendigkeit einer neuen Erdethik