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ÖKOLOGISMUS UND BÜRGERAKTIVISMUS: 50 JAHRE UMWELTSCHUTZKAMPF AUS DER ZIVILGESELLSCHAFT

Veranstalter: Universität Cádiz (UCLA)

Unterstützt von: Banco Santander, Provinzregierung von Cádiz, AGADEN Ecologistas en Acción, Bahía Sur.

Die Umweltbewegung war eine der bedeutendsten sozialen Bewegungen der letzten Jahrzehnte und hat die Reaktionen der Bürger auf Umweltzerstörung, Klimawandel und den Verlust der Artenvielfalt gebündelt. In Andalusien hat die Umweltbewegung eine Schlüsselrolle beim Schutz des Territoriums, der Naturräume und der Umweltgerechtigkeit gespielt. Vor diesem Hintergrund bietet das 50-jährige Jubiläum von AGADEN – Ecologistas en Acción eine Gelegenheit, über die Entwicklung der Umweltbewegung, ihre soziale Dimension und ihre Rolle bei der Schaffung nachhaltiger Alternativen nachzudenken.

Der Kurs zielt darauf ab, den Umweltschutz nicht nur als eine Umweltrichtung, sondern als eine transformative soziale Bewegung zu analysieren, die mit Bürgerbeteiligung, sozialer Gerechtigkeit und dem Schutz des Territoriums verbunden ist.

Die Ziele des Seminars sind:

○ Die Rolle des Umweltaktivismus beim Schutz des Territoriums untersuchen

○ Die Bedeutung der Bürgerbewegung für den Umweltschutz würdigen

○ Die Volksinitiative im Kampf für den Schutz unserer Umwelt stärken.

○ Über das Konzept des objektiven öffentlichen Sozialökologismus nachdenken.

Ponentes:

- JORGE RIECHMANN FERNÁNDEZ. Abschluss in Mathematik an der Universidad Complutense im Jahr 1986. Außerdem studierte er Philosophie an der UNED und deutsche Literatur an der Wilhelm-von-Humboldt-Universität zu Berlin. Er promovierte in Politikwissenschaft an der Autonomen Universität Barcelona mit einer Dissertation über die deutschen Grünen. Von 1990 bis 2008 war er am Institut für Soziologie und Methodik der Sozialwissenschaften der Universität Barcelona tätig, ab 1995 dort als ordentlicher Professor für Moralphilosophie.

- MAITE MOMPÓ RUIZ DE LA CUESTA. Bachelor of Law (Universität von Kastilien-La Mancha), Spezialisierungsdiplom in Ökologischer Ethik, Nachhaltigkeit und Umweltbildung (Polytechnische Universität Valencia). Leiterin von STOP ECOCIDIO im spanischsprachigen Raum, dessen Hauptziel es ist, dass Ökozid zum fünften universellen Verbrechen unter der Zuständigkeit des Internationalen Strafgerichtshofs wird. Seit vielen Jahren hält sie monothematische Vorträge zu Umweltthemen und führt Umweltbewusstseinsvorträge für Bildungs- und Sozialeinrichtungen durch, die sich an Zielgruppen unterschiedlichen Alters richten.

- JUAN BORDERA ROMÁ. Drehbuchautor und Journalist. Er hat sowohl vor als auch hinter der Kamera an Projekten in den Bereichen Theater, Radio, Dokumentarfilm und Fernsehen mitgewirkt. Er hat für zahlreiche nationale Medien geschrieben. Er ist Mitautor der Bücher „El otoño de la civilización“ (2022) zusammen mit dem CSIC-Wissenschaftler Antonio Turiel, von „¿El final de las estaciones?“ (2024) über die Beschleunigung des Klimawandels sowie weiterer Sammelbände wie „El efecto dominó“ (2022) oder des „Libro blanco del decrecimiento“ (2026).

- SERGIO MARCO PÉREZ. Praktizierender Rechtsanwalt und außerordentlicher Universitätsdozent, der seine berufliche Laufbahn an der Schnittstelle zwischen Anwaltschaft und Lehre gestaltet. Seine anwaltliche Tätigkeit konzentriert sich auf das Prozessrecht, wobei er den Prozess strategisch als zentrales Instrument zur Verteidigung von Rechten in komplexen rechtlichen Kontexten betrachtet. Im akademischen Bereich ist er Dozent für Prozessrecht an der Universität Murcia, wo er im Bachelorstudiengang Rechtswissenschaften und Kriminologie sowie im Masterstudiengang Rechtswissenschaft und im Masterstudiengang Geschlechtergleichstellung unterrichtet; außerdem ist er Mitautor des Buches „Manual de Derecho Procesal Penal“ (Handbuch zum Strafprozessrecht). Seine Lehrtätigkeit zielt darauf ab, die theoretische Ausbildung mit der forensischen Praxis zu verbinden und den Studierenden einen realistischen Einblick in die Arbeitsweise der Gerichte zu vermitteln.

- JUAN CLAVERO SALVADOR. Bachelor in Biologie sowie in Geografie und Geschichte und Diplom in Forstwirtschaft und -planung. Professor für Biologie und Geologie am Gymnasium Santo Domingo (El Puerto de Santa María) und Sekretär für Raumordnung bei Ecologistas en Acción-Andalucía. Als Gründungsmitglied mehrerer Umweltorganisationen wurde er 2002 mit dem Andalusischen Umweltpreis ausgezeichnet.

- JESÚS VERDÚ BAEZA. Bachelor of Law (Licenciado en Derecho) der Universität Sevilla und Doktor der Rechtswissenschaften (Doctor en Derecho) der Universität Cádiz. Ordentlicher Professor für Völkerrecht und Internationale Beziehungen an der Universität Cádiz. Er unterrichtet folgende Fächer: Völkerrecht; Institutionen des Gemeinschaftsrechts; Internationaler und europäischer Umweltschutz; Völkerrecht und Gemeinschaftsrecht; Staaten, Europäische Union und Meeresräume. Forschung: Derzeit ist er Mitglied des Forschungsteams des F&E-Projekts des Ministeriums für Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit „Spanien, Sicherheit und europäische Außengrenzen im Bereich der Meerenge“, DER2015-68174-R (2016–2018).

- CRISTINA CONTRERAS JIMÉNEZ. Sozialpädagogin zur Förderung partizipativer Projekte zum Thema Klimawandel, seit 2018 bis heute. Sie ist Mitglied bei „Ecologistas en Acción“.

- AMANDA RIVILLAS VITONDO. Sie arbeitet seit 15 Jahren bei einer Umweltberatungsfirma als Fachkraft für Nachhaltigkeit und Klima. Sie engagiert sich als Aktivistin für den Klimaschutz und die Energiewende. Sie ist Mitglied verschiedener Initiativen wie CEL Luce Puerto Real, APDHA oder der Bürgerplattform „Cádiz por el clima“.

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