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Nationale Premiere von „Una canción para mi tierra“: Filmforum über die Gesundheit der Menschen und des Mar Menor

15. Mai, 18:30 – 21:00 Uhr

Veranstalter: Stop Ecocidio Internacional / Stop Ecocidio – Protectores de la Tierra España

Partner: Cactus Cine, Alianza Mar Menor-AMARME, Stadtverwaltung von Los Alcázares, Teachers for Future in Spanien, Asociación Banderas Negras.

Spanische Premiere des Dokumentarfilms „Una canción para mi tierra“ in der Originalfassung (Spanisch) mit spanischen Untertiteln.


In einem kleinen Dorf auf dem Land in Argentinien, das von weiten landwirtschaftlichen Flächen umgeben ist, stellt der Musiklehrer Ramiro Lezcano fest, dass die Sprühflüge mit Herbiziden die Gesundheit seiner Schüler stark gefährden. Gemeinsam mit ihnen beginnt er, Lieder zu schreiben, die auf diese Missstände aufmerksam machen, doch seine Initiative stößt in der Gemeinde auf Ablehnung. Weit davon entfernt, aufzugeben, beschließt er, seine Botschaft weiterzutragen, und organisiert ein „Umwelt-Woodstock“: ein Massenkonzert mitten auf dem Land, um angesichts der aktuellen Situation seine Stimme zu erheben.

„Una canción para mi tierra“ ist eine inspirierende Geschichte über die transformative Kraft der Musik und den kollektiven Widerstand gegen Ungerechtigkeit.

Die Veranstaltung zielt darauf ab, durch Kunst und lokales Engagement die Probleme der Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit – insbesondere bei Kindern – sowie der Schädigung der Ökosysteme, die durch den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft entstehen, sichtbar zu machen. Das zentrale Ziel besteht darin, einen Raum für kritische Reflexion über den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt zu schaffen, wobei die Geschichte von Ramiro Lezcano als Katalysator für die Debatte über die Anerkennung des Ökozids als internationales Verbrechen und dessen Einstufung als Straftat auf nationaler Ebene in besonders gefährdeten Kontexten, wie im Fall des Mar Menor in Spanien, dient.

Die Wahl von Los Alcázares (Murcia) ist kein Zufall, denn dieser Ort liegt im Herzen des Mar Menor, einem Ökosystem, das durch den Eintrag von Düngemitteln und die agroindustrielle Landwirtschaft schwer geschädigt ist.

Der Film steht in direktem Zusammenhang mit dem lokalen Kampf um die Rechtspersönlichkeit des Mar Menor und dessen Schutz vor chemischer Verschmutzung.

Begleiten Sie uns zu dieser ganz besonderen Veranstaltung, bei der „Stop Ecocidio Internacional“ als kulturelle und pädagogische Brücke zwischen den Umweltbewegungen Lateinamerikas und Europas fungieren wird.


Moderatorin:

  • Julia Albaladejo, Vorsitzende der Alianza Mar Menor-AMARME und Mitglied des Vertretungsausschusses für die Schutzaufgabe des Mar Menor und seines Einzugsgebiets. Sie war Teil der Bürgerbewegung „Banderas Negras“, die die Volksinitiative vorantrieb, um diesem Ökosystem eigene Rechte zu verleihen, und die schließlich zum Gesetz 19/2022 führte, mit dem die Rechtspersönlichkeit des Mar Menor und seines Einzugsgebiets anerkannt wurde.

Ponentes:

  • Mauricio Albornoz Iniestastudierte Bild- und Tondesign an der Universität von Buenos Aires (UBA). Seine Erfahrung umfasst Regie, ausführende Produktion, Schnitt, Drehbuch und Regieassistenz. Darüber hinaus gibt er sein Wissen als Dozent an der Universidad Abierta Interamericana weiter. Er ist Regisseur und Produzent bei @elcactusyelcine und Regisseur des Dokumentarfilms „Una Canción para mi Tierra“.

  • Maite Mompó, Direktorin von Stop Ecocidio Int. im spanischsprachigen Raum. Sie hat einen Abschluss in Rechtswissenschaften und ist auf ökologische Ethik, Nachhaltigkeit und Umweltbildung spezialisiert.

  • Ramón Navia Ubalda, Agraringenieur. Berater für landwirtschaftliche Betriebe und Landwirte im Bereich ökologischer Landbau, auf nationaler und internationaler Ebene. Schöpfer eines Urwalds mit einheimischen Samen und Samen aus vielen Teilen der Welt, gelegen in der Gegend von Canteras in Cartagena. Derzeit baut er mehr als 300 essbare und medizinische Pflanzenarten sowie einige andere Sorten an. Er hat mit seiner Unterstützung und fachlichen Beratung zur Gründung des Netzwerks städtischer Gärten von Cartagena beigetragen.

  • Francisco Vera, ein bekannter junger kolumbianischer Klimaaktivist, der sich zugleich für Menschenrechte, Kinderrechte, Klimagerechtigkeit, ökologischen Frieden und insbesondere für das Recht aller Menschen einsetzt, auf einem gesunden, sauberen, würdigen und friedlichen Planeten zu leben.

  • Francisco Díaz Martínez, Umweltaktivist und Forscher im Bereich Umweltgesundheit am LAIB – PEHSU Murcia – Universitätsklinikum „Virgen de la Arrixaca“. Als Mitglied des Teams von Juan Antonio Garrido war er an der Erstellung von Berichten über den Zusammenhang zwischen Leukämie bei Kindern und der Exposition gegenüber Pestiziden und Agrochemikalien beteiligt.

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