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5. Treffen der Umweltrechtskliniken

Das Jahrestreffen des Netzwerks der Umweltrechtskliniken Lateinamerikas und der Karibik, das vom 5. bis 8. Mai 2026 in Santiago de Chile stattfindet, ist eine der wichtigsten akademischen und praxisorientierten Plattformen der Region für die Analyse sozial-ökologischer Konflikte, strategische Prozessführung und universitäre juristische Ausbildung mit territorialem Schwerpunkt.

Das Netzwerk der Umweltrechtskliniken, dem 16 renommierte Universitäten angehören, spielt in Lateinamerika eine zentrale Rolle, da es akademische Forschung, juristische Praxis und direkte Arbeit mit betroffenen Gemeinschaften miteinander verbindet und sowohl bei der Aufdeckung schwerwiegender Umweltschäden als auch beim Zugang zur Umweltrechtspflege eine Schlüsselrolle einnimmt.

In diesem Zusammenhang ist die Teilnahme von Stop Ecocidio Internacional an dem Treffen als erster strategischer Meilenstein im Rahmen der Ausarbeitung des Modellgesetzes zum Ökozid für Lateinamerika zu verstehen; sie dient als vorbereitende Instanz und dient der akademischen Validierung im Vorfeld des Regionalkongresses zur Verabschiedung eines Modellgesetzes zum Ökozid.


Veranstalter: Allianz der Umweltrechtskliniken Lateinamerikas und der Karibik
Universität Chile, Rechtswissenschaftliche Fakultät. Zentrum für Umweltrecht

Partner: UN (Umweltprogramm), Peruanische Gesellschaft für Umweltrecht (SPDA), Vereinte Nationen (Menschenrechte. Büro des Hohen Kommissars), IBERO Universidad Iberoamericana Ciudad de México (Rechtswissenschaft), Stop Ecocidio Américas.

6. Podiumsdiskussion. Umweltdelikte und strafrechtliche Verfolgung von Umweltschäden: Herausforderungen in Bezug auf Beweisführung, Institutionen und Zugang zur Justiz

Erster Vortrag
Thema:
„Ökosoziale Abschirmung und Unternehmenslustration: Herausforderungen für den Schutz von Frontline-Gemeinschaften auf dem Weg zur Anerkennung des Ökozids als internationales Verbrechen“

Referentin: Carolina Olarte, Universidad de los Andes, Kolumbien

Zweiter Vortrag

Thema: „ Ökozid: Ein Mustergesetz für Lateinamerika“

Referent: Rodrigo Lledó, Direktor für Nord- und Südamerika bei Stop Ecocide International

Referent: Victor R. Rujano Bautista, Koordinator für die spanischsprachigen Länder bei „Stop Ecocide International“

Dritter Vortrag

Thema: „Umweltkriminalität“

Referent: Mariano Castro, ehemaliger Staatssekretär für Umweltmanagement im peruanischen Umweltministerium

Fragen.


Moderation: Constanza Soler, Koordinatorin von Stop Ecocidio Internacional für Amerika (Chile Sin Ecocidio)

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30. April

Diskussionsrunde: Ökozid, Energiewende und rechtliche Verteidigung des Territoriums