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42 Nichtregierungsorganisationen unterstützen das Gesetz zum Ökozid auf der UN-Konferenz zur Strafjustiz

Diese Woche wurde in Wien auf der 31. Tagung der Kommission für Verbrechensverhütung und Strafrechtspflege des UNODC dem Plenum eine Erklärung von 42 Organisationen des Wirtschafts- und Sozialrats (ECOSOC) vorgelegt , in der unter anderem die Kriminalisierung des Ökozids befürwortet wurde. Die gemeinsam von der Stop Ecocide Foundation, Socialist International Women (SIW) und dem NGO-Ausschuss für nachhaltige Entwicklung in Wien verfasste Erklärung wurde von der SIW in schriftlicher Form beim Plenum eingereicht; eine gekürzte Fassung wurde von Jojo Mehta, der Vorsitzenden der Stop Ecocide Foundation, auf freundliche Einladung der Allianz der Nichtregierungsorganisationen für Kriminalprävention und Strafrechtspflege, deren Mitglied die Stiftung ist, vorgetragen.

Frau Mehta nahm persönlich an der Plenarsitzung sowie an einem vom US-Außenministerium ausgerichteten Frühstücksempfang zur Unterstützung der Arbeit von Nichtregierungsorganisationen im Bereich der Kriminalprävention und Strafjustiz teil und war zu Gast beim NGO-Ausschuss für nachhaltige Entwicklung in Wien.

Eine offizielle Online-Begleitveranstaltung mit dem Titel „Die Kriminalisierung von Ökozid: Eine neue Abschreckungsmaßnahme gegen Umweltverbrechen“ war ebenfalls Teil des Konferenzprogramms und erfreute sich großer Resonanz. Die Veranstaltung kann unten angesehen werden.

Frau Mehta erklärte: „Es ist von großer Bedeutung und kommt zum richtigen Zeitpunkt, dass das Thema Ökozid auf der Konferenz der Kommission für Verbrechensverhütung und Strafrechtspflege erörtert wird. Es ist das erste Mal seit Jahrzehnten, dass auf der globalen diplomatischen Bühne über ein neues internationales Verbrechen gesprochen wird, und die zuständigen UN-Organisationen und -Programme müssen darüber informiert werden und aktiv an der Diskussion teilnehmen.“