
In einem neuen Bericht hat die Agence Française de Développement (AFD), Frankreichs internationale Entwicklungsagentur, das Ökozid-Recht und die Rechte der Natur als zentrale „Hebel“ identifiziert, um die wirtschaftlichen Prioritäten weltweit neu auf das ökologische und menschliche Wohlergehen auszurichten.
Im Vorwort des Berichts lobte Rémy Rioux, Geschäftsführer der AFD, das Potenzial der überarbeiteten europäischen Richtlinie zur Bekämpfung von Umweltkriminalität ( ECD), „die Grundlagen für die Anerkennung des Ökozids zu schaffen“.
Rioux erwähnte außerdem die Kriminalisierung von massiven Umweltschäden durch die ECD, die„mit einem Ökozid vergleichbar“sein könne, als eine der „originellen Initiativen und Lösungen, die weltweit entstehen, um Lebewesen – Menschen und Nicht-Menschen – die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdienen, und die Bewohnbarkeit des Planeten für die gesamte Biosphäre zu gewährleisten“.
Pella Thiel, Mitbegründerin von „End Ecocide Sweden“, einer Partnerorganisation von „Stop Ecocide International“, gehörte ebenfalls zu den Mitverfassern des Berichts.
Den vollständigen Bericht der Agence Française de Développement können Sie hier lesen hiernachlesen.