
Am 8. Februar 2022 verabschiedete das italienische Parlament (Camera dei Deputati) Vorschläge zur Änderung der Verfassung zum Schutz „der Umwelt, der Artenvielfalt und des Ökosystems, auch im Interesse künftiger Generationen“. Die Arten von Schäden, vor denen die Verfassung schützen soll, wurden um Schäden an „Gesundheit und Umwelt“ erweitert. Auch der Tierschutz wurde anerkannt. Sehen Sie sich die Live-Debatte HIER an.
Der Minister für ökologischen Wandel, Roberto Cingolani, bezeichnete dies als einen „epochalen Tag“. Medienberichte finden Sie HIER. Mit dieser Abstimmung reiht sich Italien weltweit in die Riege der führenden Staaten ein, was den verfassungsrechtlichen Schutz der natürlichen Lebenswelt betrifft, insbesondere im Hinblick auf die Anerkennung der Auswirkungen auf künftige Generationen, und könnte den Weg für die Einführung eines Ökozid-Gesetzes ebnen.