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Die „Stockholm+50“-Jugendarbeitsgruppe fordert ein Gesetz gegen Ökozid

Der offizielle erste Entwurf des globalen Jugend-Positionspapiers „S+50“ (für die internationale UN-Konferenz „Stockholm+50“ im Juni 2022) wurde nun veröffentlicht; er wurde von der S+50-Jugend-Taskforce erarbeitet. Das Positionspapier wurde von der S+50-Jugend-Taskforce erstellt und im Anschluss an weltweite Konsultationen zusammengestellt. Dieses Papier enthält eine kurze Beschreibung der S+50-Jugend-Taskforce sowie die 34 politischen Forderungen, die die Taskforce im Anschluss an weltweite Konsultationen zusammengestellt hat.
Die erste Forderung ist klar:

„1. Verfassungsrechtliche und sonstige rechtliche Garantien für das Recht auf eine gesunde und nachhaltige Umwelt schaffen, damit Opfer des Klimawandels Umweltverschmutzer wegen Straftaten wie Ökozid vor Gericht bringen können. Konkret bedeutet dies, großflächige Umweltzerstörung unter Strafe zu stellen, indem Ökozid in das Römische Statut des Internationalen Strafgerichtshofs aufgenommen wird.“

Diese Forderung wurde der schwedischen Regierung, dem UNEP sowie im Rahmen des Beitrags der „Global Youth“ beim S+50-Vorbereitungstreffen in New York vorgebracht. Es ist nun offensichtlich, dass junge Menschen aus aller Welt ein Gesetz gegen Ökozid fordern und darauf drängen, dass ihre Forderungen beim internationalen S+50-Treffen Gehör finden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website „Stockholm +50 Youth Engagement“.